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Medien - Dr. Rahimian im Interview über Sporternährung und Zahngesundheit

Hier lesen Sie welche Ernährungsweisen die Zähne besonders beschädigen und welche Vitaminmangelerscheinungen sich im Mund zeigen. Auch erfahren Sie hier über sportlertypische Zahnprobleme und wie Sie diese vermeiden können.

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Hier ein paar Auszüge des Interviews:

Karina: „Begünstigen spezielle Ernährungsweisen Zahnprobleme? Damit meine ich nicht die offensichtlichen Feinde wie ein Überkonsum an Süßigkeiten, sondern sporttypische Diäten, die unter Bodybuildern, Kraftsportlern, aber auch Ausdauerathleten verbreitet sind: z.B. LFHC, ketogene Ernährung, stark erhöhter Eiweißkonsum, verschiedene Formen des Fastens."

Dr. Rahimian: „Ein absolutes Tabuthema sind Essstörungen bei den Sportlern. Viele Sportler sind davon betroffen, sowohl männliche, als auch weibliche. Es wird dann meist erst mit der Sprache herausgerückt, wenn ich die Spuren der Bulimie an den Zähnen erkenne und vorsichtig nachfrage. Oft schämen sich die Betroffenen, weil sie Angst haben als psychisch krank zu gelten. Der Druck ein bestimmtes Gewicht oder ein bestimmtes Aussehen zu haben ist bei vielen Berufssportlern oder Menschen mit hohem körperlich ästhetischem Anspruch enorm. Unter den Läufern, Triathleten und im Radsport und oft bei Fußballern gibt es außerdem vermehrt das Phänomen der Erosionen. Diese entstehen dadurch, dass isotonische Getränke und Gels getrunken werden und der Mund im Wettkampf sehr austrocknet. So sind die Zähne auch verstärkt der schädigenden Wirkung der süßen Energie liefernden Getränken ausgesetzt, da der Speichel als Schutzmedium nicht vorhanden ist. Es entstehen flächige Stellen auf den Zähnen, die nicht wie ein klassisches „Loch“ aussehen, sondern eine Farbveränderung und Schmerzempfindlichkeit aufweisen, die den gesamten Körper belasten können.”

Karina: „Von welchen Ernährungstrends kannst du aus zahnmedizinischer Sicht abraten? Was kann man bei spezielle Sporternährung tun, um Zahnprobleme zu vermeiden?”

Dr. Rahimian: „Salate mit Dressing oder Essig bzw. Zitronensäure sind auch nicht gut für die Zähne. Da kann aber mit verschiedenen Ölen wie Kürbiskernöl, oder Walnussöl alternativ etwas mehr Pepp in die gesunde Ernährung gebracht werden. Dann nimmt der Körper, dank des Öls, die Vitamine auch besser auf, also hat der Sportler eine doppelte positive Wirkung. Besorgniserregend ist aus zahnmedizinischer Sicht der Trend zu den Früchte-Smoothies. Der süße Früchtebrei ist eine erhebliche Säureattacke auf die Zähne, ganz besonders wenn da noch säurehaltige Früchte dabei sind oder noch mit Honig oder gar Zucker nachgesüßt wurde. Den Smoothiefans unter euch, empfehle ich tatsächlich grüne Smoothies, da das Gemüse keine starken Säureattacken in Kombination mit einem Overload Fruktose bewirkt. Ich möchte dringend von Energydrinks abraten, da diese nicht nur meist schlecht für die Leber, sondern auch sehr zahnschädigend sind. Wer es dennoch nicht lassen kann, soll bitte das Getränk mit einem Strohhalm zu sich nehmen, so dass die Zähne so wenig wie möglich davon umspült werden...”

 

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Quelle: karrys.art.of.fitness

 

 

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