FITDENTIST – Ihr Zahnarzt in Hamburg Barmbek

Medien - Dr. Rahimian im Interview über Leistungsoptimierung im Sport

Auf was gilt es beim Sport besonders zu achten, um auch auf dem Siegertreppchen mit einem makellosen Lächeln strahlen zu können?

WE CREATE WINNER´S SMILE

Im neuesten Interview lesen Sie worauf es bei der Sportzahnmedizin ankommt und welche Sportarten besonders anfällig für bestimmte Mundkrankheiten sind. Außerdem lesen Sie wie Sie Ihre Leistung durch Neuerungen aus der Welt der Sportzahnmedizin verbessern können. 

Hier ein paar Auszüge des Interviews:

Karina: „Würdest du der Aussage zustimmen, dass die meisten Sportler zu spät den Weg in deine Praxis Fitdentist in Hamburg Barmbek finden? Sobald die Leistung anfängt zu schwächeln, könnte ich mir vorstellen erst an anderer Stelle nach möglichen Ursachen zu suchen.”

Dr. Rahimian: „Ja es liegt nahe, dass man bei Beschwerden am Bein erst einmal zum Orthopäden oder zum Physiotherapeuten geht. Jedoch liegt das auch daran, dass viele kaum Wissen über den Zustand ihrer eigenen Mundgesundheit haben. Die Untersuchung der Zähne wurde bisher sogar im Profifußball sehr vernachlässigt. Langsam kommt es aber in Deutschland an, dass Zähne eine große Rolle spielen. Es gibt einige bekannte Beispiele, bei denen Sportler Beschwerden in Regionen des Körpers hatten, die trotz orthopädischer und physiotherapeutischer Behandlung nicht zu heilen schienen. Als dann die Ursache im Mund gefunden und beseitigt wurde, war das Problem auch weg. Da fällt mir der Leverkusen-Star Carsten Ramelow ein, der, laut Medien, wieder Schmerzen in der Achilles-Sehne hatte – keiner konnte ihm helfen. Dann wurden ihm von einem Sportzahnarzt die entzündeten Backenzähne entfernt, siehe da, seine Beinschmerzen waren geheilt. Der Körper ist ein zusammenhängendes Konstrukt und die Gesundheit beginnt im Mund. Es ist tatsächlich so, dass die Sportzahnmedizin in Deutschland noch nicht so etabliert ist, wie es in anderen Ländern der Fall ist. Betrachtet man den Profisport, sieht man, dass z.B. in den U.S.A. viel mehr Geld in die sportmedizinische Betreuung der Sportler investiert wird und diese auch immer einen Teamzahnarzt an ihrer Seite haben. Hierzulande wird eine häufigere Verletzungs – und Ausfallanfälligkeit in Kauf genommen, da die Zusammenhänge der Wechselwirkung zwischen Zähnen und Leistungsfähigkeit bei den Managern und auch bei den Ärzten anderer Disziplinen noch nicht vollständig angenommen worden sind. Immer wieder kommen die Sportler erst zu uns, wenn „das Kind in den Brunnen gefallen ist“. Es sollte viel mehr auf die Zahngesundheit geschaut werden bevor Probleme auftreten, so dass die Trainings- und die Wettkampfphasen nicht von Zahnbeschwerden oder leistungsmindernden dentalen Faktoren beeinträchtigt werden.”

 

Karina: „Zu den typischen Volkskrankheiten unter den Zahnproblemen zählen Karies, Entzündungen, Parodontitis, Bissprobleme – gibt es bestimmte Sportarten, die auch mit einem vermehrten Auftreten der genannten Probleme einhergehen?”

Dr. Rahimian: „Unter den Läufern, Triathleten und im Radsport und oft bei Fußballern gibt es vermehrt das Phänomen der Erosionen. Diese entstehen dadurch, dass isotonische Getränke getrunken werden und der Mund im Wettkampf sehr austrocknet. So sind die Zähne auch verstärkt der schädigenden Wirkung der süßen Energie liefernden Getränken ausgesetzt, da der Speichel als Schutzmedium nicht vorhanden ist. Es entstehen flächige Stellen auf den Zähnen, die nicht wie ein klassisches „Loch“ aussehen, sondern eine Farbveränderung und Schmerzempfindlichkeit aufweisen, die den gesamten Körper belasten können. Allgemein sind sehr viele Sportler, egal ob Freizeitsport oder Profisport von einer Parodontitis betroffen, da der Körper beim intensiven Sport vermehrt Stoffe ausschüttet, die die Entzündungen des Zahnfleisches begünstigen. Kommt dazu noch eine vernachlässigte Zahnprophylaxe und fehlende Anwendung von Zahnseide und Zwischenraumbürsten durch den Sportler selbst, dann ist eine Parodontitis sehr schnell Thema. Bei Bodybuildern treten oft starke Bissprobleme auf, die den ganzen Körper aus der Balance bringen. Das vermehrt ausgeschüttete Testosteron, das nämlich die Muskeln wachsen lässt, hört nicht beim Gluteus und beim Bizeps auf. Dieser Muskelwachstum und die Erhöhung Muskeltonus` spielen sich in den Kaumuskeln ab. So kommt es, dass die Sportler, ganz besonders aber die Kraftsportler so fest beißen, dass sie den Zahnschmelz kaputt machen und die ganzen Muskeln von Kopf bis zum Fuß abwärts außer Balance bringen. Eine Schienentherapie bringt die notwendige Geschmeidigkeit im Zusammenhang der Gesamtmuskulatur zurück, so dass Verletzungsrisiken vermindert werden und Muskeln wieder gezielt angesteuert werden können. Bei den Footballspielern und Kampfsportlern ist oft die Verletzung der Zähne ein Thema, weil zu selten über individuellen Sportmundschutz nachgedacht wird. Diese Sportler haben dann meist die langwierigsten Behandlungen, weil einer Verletzung oder ein Verlust von gleich mehreren Zähnen mehr Zeit in Anspruch nimmt”

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Quelle: karrys.art.of.fitness

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